Warum wir Texte über Modesünden blöd finden – Geschmack lässt sich nicht bewerten

29.01.2017 13:57

 

Der Modegott und seine Jünger

 

Allein das Wort „Modesünde“. Wer entscheidet denn, was Sünde ist und was nicht? Ein allwissender Modegott, der im Fashionhimmel sitzt und über die Menschen wertet? Alle Menschen richten sich nach seinem Wort und geloben Folgschaft. Blöd nur, dass dieser Überherrscher jede Saison die Ansichten und Meinung wechselt und neue „Sünden“ und Gebote in Stein gemeißelt werden müssen. Und die Fashion-Victims dieser Welt rennen und geben sich alle Mühe, um der Wertung der anderen Jünger gerecht zu werden. Eine schreckliche Vorstellung.

Wir denken, dass jeder tragen sollte, was ihm/ihr gefällt. Wir wollen nicht urteilen. Wir möchten dir Angebote machen. Wir freuen uns, wenn dir unser Angebot gefällt, wissen aber auch, dass man es nicht immer allen recht machen kann. Jeder kann seine Persönlichkeit mit seinem ganz eigenen Style unterstreichen und der verändert sich sicher auch. Das klingt jetzt sicher etwas pathetisch, aber wenn du dich gut fühlst in deiner Kleidung, was willst du mehr?

Einheitsbrei langweilt

Wir finden es cool, wenn Menschen uns mit Ihrem Style - zum Beispiel auf Instagram - inspirieren und Teil haben lassen an Ihrem Leben. Aber beim Durchscrollen immer gleiche Trends und komplett gleiche Outfits finden wir laaangweilig, gäähn.

 

Einige denken sich jetzt sicher: Na toll, das schreiben uns Menschen, die tagtäglich mit Mode arbeiten. Außerdem gibt es in unserem - noch recht jungen - Shop einige Basics. Doch genau das ist eben unser Style und wir denken es gibt viele Menschen, denen unsere Klamotten gefallen könnten. Natürlich gibt es aber super viele Arten Kleidung zu tragen und zu kombinieren und hier entsteht die Individualität.

 

Mode soll Spaß machen

Also so lange es in jedem Fashionblog noch „Fail“- und Modesünden-Beiträge gibt, in denen selbsterklärte Experten das Äußere anderer Menschen bewerten, wird es auch immer Menschen geben, deren Selbstwertgefühl angekratzt wird.

Das ist schade, denn Mode soll ja Spaß machen und nicht einschränken und erniedrigen.

Wir wollen hiermit niemanden angreifen, eher ausdrücken, dass dieser Umgang mit Kleidung nicht unser Ding ist und dich ermutigen, deinem Bauchgefühl zu folgen.

Das wollten wir uns einfach mal von der Seele schreiben.

In diesem Sinne, f*** the haters! ;)


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